Nestlé: Gut oder schlecht?

Bestimmt kennst du einige Produkte von Nestlé, wie z.B. Müsli, Caffè, Kakao oder Schokoriegel wie KitKat. Aber wusstest du das es auch Pizzen, Suppen oder sogar Tierfutter von Nestlé gibt?

Die meisten wissen das wahrscheinlich nicht, aber wissen sie unter welchen Bedingungen diese Produkte hergestellt werden? Und wie z.B. die Menschen in Afrika, Pakistan und Äthiopien unter Nestlé leiden müssen?

„Good food, Good life“ heißt der Spruch von Nestlé, aber es entspricht nicht der Wahrheit!

Ich werde dir hier klarstellen wieso:

Nestlé kauft weltweit Wasserrechte von staatlichen Wasserbehörden. Diese erlauben ihnen Grundwasser abzupumpen. Dieses Wasser reinigt Nestlé und verkauft dieses dann unter den Namen „Nestlé Pure Life“ in vielen Ländern. Aber Nestle pumpt das Wasser dort ab, wo es eh schon knapp ist, und wo Menschen ums Überleben kämpfen. Das heißt sie nehmen das Wasser Menschen weg, die es zum Überleben benötigen und Nestlé profitiert dadurch.

Aber es gibt noch mehr Kritik, wie die Abholzung des Regenwaldes. Nestlé braucht in vielen Produkten z.B. KitKat, …. Palmöl, doch um dieses Palmöl zu bekommen, holzen sie den Regenwald ab und bauen dort Plantagen mit Ölpalmen an. In Indonesien gehen wegen Palmöl laut Greenpeace jeden Tag fast 20 Quadratmeter Regenwald verloren. Um das einmal klar zu stellen, das macht pro Stunde eine Fläche so groß wie 100 Fußballfeldern. Dieses Maß ist erschreckend.

Die Bäume bilden eine große Menge an Kohlenstoff, in dem er das Gas CO² aus der Luft aufnimmt und nutzt den Kohlenstoff für sein eigenes Wachstum. Dabei entsteht Sauerstoff, den auch wir Menschen zum Überleben brauchen. Doch wenn die Regenwälder zerstört werden, werden große Mengen an Kohlenstoffdioxid freigesetzt und das trägt dann zur weltweiten Klimaerwärmung bei.

Außerdem sind viele Tiere durch das Abholzen des Regenwaldes bedroht, da ihr Lebensraum zerstört wird.

Zudem führt Nestlé Tierversuche an Mäusen durch. So hat Nestle 2014 „Nestlé Skin Health“ gegründet. Dieses vertreibt seitdem die Botox mittel Dysport und Azzalure der Britischen Firma Ipsen. Botox ist ein Nervengift, dieses zum Glätten der Haut verwendet wird. Wissenschaftler testen dies im Auftrag von Nestlé an Mäusen, erklärt der Deutsche Tierschutzbund. Um zu schauen, ob das Medikament wirkt, wird Mäusen Botox in die Bauchhölle gespritzt. Wenn mehr als die Hälfte der Mäuse sterben, gilt die Dosis als zu hoch.

Ich selber finde es ziemlich schlimm, dass so viele Mäuse durch Nestlé sterben. Und nicht nur die, Babynahrung von Nestle soll Babys schaden. Denn die Produkte von Nestlé basieren nicht auf Ernährungswissenschaften, sondern auf Profit und Wachstum auf Kosten von Säuglingen. Besonders in der Kritik steht der Werbespruch von Nestlé „Am nächsten an der Muttermilch.“ Denn dieser Spruch wird zwar auf der ganzen Welt verwendet, aber die Zusammensetzung des Produktes ist überall anders.

Weitere Kritik an Nestlé ist, dass sie Kakaobohnen von Farmern abkaufen, wo Kinderarbeit betrieben wird. Die Farmer kaufen Kinder, welche zur Arbeit genutzt werden. Zwar erzählen die Farmer den Eltern, dass ihr Kind nach der Arbeit Geld mitbringen, aber wahrscheinlich werden die Eltern ihre Kinder nie wiedersehen. Sie arbeiten hart auf den Feldern und bekommen nur geringe Mengen an Essen und Trinken. Ihr Werkzeug ist eine Machete und sie Leben in selbstgebauten Hütten im Wald. Und die Kinderarbeit wächst jährlich. Mittlerweile Arbeiten ca. 160 Millionen Kinder.

Des Weiteren wird in Produkten für Kinder viel zu viel Zucker eingesetzt, z.B. bestehen die Frühstücksflocken für Kinder aus 50% Zucker. Dies finde ich schon sehr unverantwortlich, doch dann erzählt Nestlé in einer Werbung auch noch, dass die Produkte für Kinder besonders gesund und wichtig für sie seien. Doch eigentlich sind sie sehr ungesund.

Aber nicht nur in Kindernahrung werden schlechte Dinge hinzugefügt, sondern auch in Tierfutter. Denn in den USA sterben regelmäßig Hunde an Organversagen nach dem Verzehre von Nestle Tierfutter. Dort wird nämlich ein Propylenglykol hinzugegeben. Dieses ist eigentlich in Frostschutzmittel enthalten.

Um alles einmal zusammenzufassen: Nestlé ist eine groß verbreitete Marke, die mit anderen Marken zusammenarbeitet und keine guten Spuren in der Umwelt hinterlässt. Sie roden Regenwälder, machen Tierversuche, verwenden zu viel Zucker in Lebensmitteln, schaden Hunde mit Propylenglykol im Futter, schaden Babys, sie belügen uns Menschen mit ihrer Werbung und noch vieles mehr…, Ich hoffe nun ist uns allen klar wie schrecklich Nestlé ist und dass wir alle mehr darauf achten sollten was in unseren Einkaufswagen landet.

Tipps für den Einkauf: Wenn ihr Nestlé nicht unterstützen wollt, dann schaut einfach auf die Rückseite des Produktes und schaut wie und wo dieses hergestellt wurde oder ob ihr das Logo von Nestle seht, so kann man auf ähnliche Produkte zurückgreifen.

 

Hier stehet ein kleiner Teil der Marken von Nestlé:

  • Maggie
  • Smarties
  • KitKat
  • Nescafé
  • Wagner
  • After Eight
  • Purina One

 

Verfasst von Charlotte Lepek von den Scholli-News