Alle Personen im Ehrenamt merken, dass die Beteiligung und Hingabe immer weiter sinkt, aber woran liegt das?
Es hat verschiedene Gründe.
Früher gab es nicht viel Beschäftigung oder allgemeine Freizeitgestaltung, weshalb viele schon früh ein Ehrenamt betraten.
Heute gibt es zu viele Angebote und die Transparents fehlt, viele wissen nichts über Ehrenämter und wissen nicht wie sie dort überhaupt hinein kommen.
Ebenfalls haben viele Menschen aus ihrer Sicht keine Zeit.
Sie sind berufstätig und/oder sind Eltern, zuhause zu sein und Freizeit zuhaben ist ein Luxusgut geworden.
Die minimale Freizeit zu benutzten, um sich freiwillig in Ehrenämter einzubringen, scheint daher nicht wirklich sinnvoll.
Andere haben auch kein Interesse daran sich gemeinnützig einzusetzen, etwas zu leisten ohne eine Vergütung zu erhalten ist in der heutigen Zeit des Kapitalismus einfach nicht mehr „normal“.
Was heißt das für Ehrenämter?
Zumal wirkt sich das natürlich auf die Funktionstüchtigkeit aus, wenn man keine oder zu wenige Freiwillige hat dann ist man in der Funktion eingeschränkt.
Andererseits werden die zu erledigen Aufgaben auf die wenig vorhandenen Freiwilligen aufgeteilt, das zerrt an der Motivation und Widerstandsfähigkeit.
Ich kann aus eigener Hand sagen, dass ein Ehrenamt nicht nur anderen, sondern auch einem selbst hilft.
Man kommt unter Menschen, verknüpft sich und schließt Bindungen.
Wenn mehr Menschen sich Freiwillig in die Ehrenämter bewegen hilft das der örtlichen Gemeinde.
Jeder sollte sich mal in seiner Umgebung mit den Ehrenämtern auseinander setzten und schauen, ob einem jegliche Tätigkeit anspricht.
Die Ehrenämter besuchen, sich informieren und einfach mal hineinschnuppern.
Es kostet Zeit und Hingabe, sollte man dennoch ein Ehrenamt finden das einen zusagt fördert das einen massive.
Man findet teilweise Freunde fürs Leben, einen sicheren Hafen oder gar eine zweite Familie und das alles während man etwas Gutes tut.
Habt ihr euch schonmal mit Ehrenämtern beschäftigt?
Ja? Sehr schön
Nein? Es wird Zeit!
Eure Scholli-News